Lerne Demonstrativpronomen auf Deutsch richtig zu verwenden, um Personen und Dinge klar hervorzuheben und zu unterscheiden.

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Demonstrativpronomen zeigen auf eine Person, eine Sache oder einen Inhalt im Kontext. Sie heben den Bezug stärker hervor als Personalpronomen. Oft ersetzen sie ein Nomen, das schon genannt wurde oder aus der Situation klar ist.

Personalpronomen verweisen neutral auf Personen oder Dinge, zum Beispiel er, sie oder es. Demonstrativpronomen wirken stärker und genauer, zum Beispiel der, die, das oder dieser. Einige Formen können im Satz auch als Artikel stehen; die Funktion erkennt man daran, ob ein Nomen folgt.

Die Formen der, die und das können als Demonstrativpronomen benutzt werden. Sie beziehen sich oft auf etwas bereits Genanntes. Im Alltag sind sie häufig, aber der genaue Stil kann je nach Kontext unterschiedlich wirken.

Dieser zeigt meist auf etwas Nahes oder Aktuelles im Kontext. Jener zeigt eher auf etwas Weiteres, Früheres oder Kontrastiertes. Jener ist korrekt, aber im heutigen Alltag oft seltener als dieser.

Derjenige verweist sehr genau auf eine bestimmte Person oder Sache. Oft folgt ein Relativsatz, der die Person oder Sache näher bestimmt. Die Form ist im Deutschen üblich, wirkt aber meist formeller als der, die, das oder dieser.

Demonstrativpronomen passen sich an Genus, Numerus und Kasus des Bezugswortes oder des gemeinten Inhalts an. Der Kasus kommt von der Funktion im Satz, nicht von der Position allein. Bei einigen Reihen sind die Formen ähnlich wie beim bestimmten Artikel, bei anderen gibt es eigene Formen.

Demonstrativpronomen können auf ein Nomen, auf eine Person oder auf einen ganzen Inhalt verweisen. Der Bezug kann im Satz davor stehen oder aus der Situation klar sein. Damit können Lernende im Deutschen gezielt auf etwas Bestimmtes zeigen und den Bezug deutlich machen.

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