Possessivpronomen
Lerne Possessivpronomen im Deutschen zu bilden und richtig zu verwenden, um Besitz und Zugehörigkeit klar auszudrücken.
Bedeutung
Possessivpronomen zeigen Besitz oder Zugehörigkeit. Sie beantworten die Frage, wem etwas gehört oder zu wem etwas gehört. Im Deutschen stehen sie vor einem Nomen oder sie ersetzen ein Nomen. Die Form richtet sich nach Person und oft auch nach Genus, Numerus und Kasus des Bezugsworts.
Grundformen
Die Grundform zeigt die Person des Besitzers. Diese Form ist noch nicht an ein bestimmtes Nomen angepasst. Für höfliche Anrede benutzt man Ihr-.
Mit Nomen
Vor einem Nomen wirkt das Possessivwort wie ein Begleiter. Dann passt sich die Endung an das Bezugswort an. Im Nominativ und Akkusativ sind besonders Genus und Numerus wichtig.
Nominativ
Im Nominativ steht das Bezugswort als Subjekt. Bei maskulinen und neutralen Nomen ist die Form im Singular oft ohne Endung. Bei femininen Nomen und im Plural steht meist -e.
Akkusativ
Im Akkusativ steht das Bezugswort als direktes Objekt. Hier ändert sich besonders die maskuline Form im Singular. Feminine, neutrale und Pluralformen bleiben in einfachen Mustern oft gleich wie im Nominativ.
Ohne Nomen
Possessivpronomen können auch ohne Nomen stehen. Dann ersetzen sie ein Nomen und tragen selbst die passende Endung. In einfachen Sätzen sieht man oft Formen wie meiner, meins oder meine; in der Standardsprache sind auch meines und meines eine mögliche Zuordnung je nach Struktur, und nicht in allen Kontexten wählen alle Sprecher dieselbe Form.
Überblick
Du kannst jetzt Besitz und Zugehörigkeit mit Possessivpronomen ausdrücken. Du kennst die Grundformen für alle Personen und die Anpassung an Nomen im Nominativ und Akkusativ. Du kannst Possessivpronomen vor einem Nomen und ohne Nomen in einfachen Sätzen verwenden.