Lerne Indefinitpronomen im Deutschen sicher zu verwenden und unbestimmte Personen, Dinge und Mengen klar auszudrücken.

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Indefinitpronomen bezeichnen Personen, Dinge oder Mengen nicht genau. Sie stehen, wenn eine Person, eine Sache oder eine Anzahl unbestimmt bleibt. Dazu gehören positive Formen wie jemand, etwas oder man und negative Formen wie niemand, nichts oder kein-. Je nach Kontext drücken sie Existenz, allgemeine Gültigkeit oder Verneinung aus.

Für unbestimmte Personen stehen oft jemand, niemand und man. Jemand nennt eine nicht näher bestimmte Person, niemand verneint die Existenz einer Person, und man meint Menschen allgemein. Man wird nur im Singular verwendet und hat keine Pluralform.

Für unbestimmte Dinge oder Sachverhalte stehen etwas und nichts. Etwas bezeichnet eine unbestimmte Sache, einen Inhalt oder einen Sachverhalt. Nichts verneint, dass eine Sache oder ein Inhalt vorhanden ist.

Indefinitpronomen können auch unbestimmte Mengen ausdrücken. Häufig sind viel, wenig, einige und mehrere. Diese Formen nennen keine genaue Zahl, sondern nur eine ungefähre Menge.

Formen mit jeder- beziehen sich auf alle Mitglieder einer Gruppe einzeln. Sie passen sich in Genus, Numerus und Kasus an. Im Singular sind häufig jeder, jede und jedes. Im Plural wird jeder- in dieser Funktion normalerweise nicht verwendet.

Formen mit irgend- machen eine Aussage noch unbestimmter. Irgendjemand und irgendetwas nennen eine Person oder Sache, ohne sie näher einzugrenzen. Irgendein funktioniert wie ein unbestimmter Artikel und wird nach Genus, Numerus und Kasus flektiert.

Kein- verneint Nomen und steht dort, wo in einer positiven Aussage ein unbestimmter Artikel oder kein Artikel stehen würde. Es wird wie ein Artikel flektiert. In der Bedeutung steht kein- oft neben niemand und nichts, aber kein- bezieht sich direkt auf ein Nomen.

Die Wahl des passenden Indefinitpronomens hängt davon ab, ob von Personen, Sachen oder Mengen die Rede ist. Auch die Bedeutung ist wichtig: positiv, negativ, allgemein oder besonders unbestimmt. Bei einigen Formen gibt es schwankenden Gebrauch, zum Beispiel zwischen jemand und irgendjemand, weil der Unterschied je nach Kontext stärker oder schwächer wirkt.

Du kannst jetzt unbestimmte Personen, Dinge und Mengen mit Indefinitpronomen ausdrücken. Du kannst zwischen positiven und negativen Formen unterscheiden und Formen mit jeder-, man-, irgend- und kein- passend wählen. Damit kannst du im Satz ungenaue Bezüge, allgemeine Aussagen und verneinte Existenz korrekt ausdrücken.

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Todo o conteúdo foi escrito por nossa IA e pode conter alguns erros. Última atualização: Tue May 5, 2026, 4:55 PM