Nominativ in DeutschA1
Lerne den Nominativ im Deutschen kennen: Bildung, Anwendung und typische Beispiele. Verstehe Subjekte korrekt und übe mit einfachen Sätzen jetzt.
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Prerequisites
Funktion
Der Nominativ kennzeichnet vor allem das Subjekt eines Satzes, also die Person oder Sache, die handelt, denkt oder beschrieben wird. Er steht auch beim Prädikatsnomen nach Kopulaverben wie sein, werden und bleiben. Außerdem erscheint er bei Anrede, bei Titeln und oft bei nominalisierten Infinitiven als Subjekt.
| Idee | Beispiel | |
|---|---|---|
Bestimmte Artikel
Im Nominativ lauten die bestimmten Artikel der, die, das und die im Plural. Bei Eigennamen steht oft kein Artikel, in manchen Dialekten aber ein Artikel vor dem Namen. Die Form ist im Nominativ besonders wichtig, weil sie Subjekte schnell erkennbar macht.
| Idee | Beispiel | |
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Unbestimmte Artikel
Die unbestimmten Artikel im Nominativ sind ein für Maskulinum und Neutrum sowie eine für Femininum. Im Plural steht kein unbestimmter Artikel, wenn keine Menge ausdrücklich genannt wird. Diese Formen zeigen, dass etwas neu eingeführt oder nicht bestimmt ist.
| Idee | Beispiel | |
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Negativartikel
Mit dem Negativartikel wird ein Nomen im Nominativ verneint. Die Formen lauten kein, keine, kein und keine im Plural. Er verhält sich wie der unbestimmte Artikel und steht deshalb direkt vor dem Nomen.
| Idee | Beispiel | |
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Personalpronomen
Die Personalpronomen im Nominativ ersetzen das Subjekt und richten sich nach Person, Zahl und Höflichkeit. Die Formen lauten ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie und Sie. Im Satz steht ihre Nominativform dort, wo die handelnde oder beschriebene Einheit gemeint ist.
| Subjekt | Form | Beispiel | |
|---|---|---|---|
| 1. Person Singular | |||
| 2. Person Singular | |||
| 3. Person Singular maskulin | |||
| 3. Person Singular feminin | |||
| 3. Person Singular neutral | |||
| 1. Person Plural | |||
| 2. Person Plural | |||
| 3. Person Plural | |||
| Höflichkeitsform |
Wortformen
Die Frageform wer steht im Nominativ, wenn nach der Person oder Sache als Subjekt gefragt wird. Als Relativform erscheinen der, die und das, wenn sie im Nebensatz auf ein Nomen im Nominativ zurückverweisen. Bei nominalisierten Infinitiven kann das Verb zum Subjekt werden, etwa beim Lesen oder Schlafen.
| Idee | Beispiel | |
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Adjektivendungen
Adjektive im Nominativ passen ihre Endung an Artikel und Genus an. Nach bestimmten Artikeln stehen schwache Endungen, nach unbestimmten Artikeln gemischte Endungen und ohne Artikel starke Endungen. Im Nominativ ist besonders wichtig, dass Neutrum und Plural Formen mit Akkusativ teilen, während Maskulinum sich deutlich unterscheidet.
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Besonderheiten
Das unpersönliche es kann als Platzhalter im Nominativ stehen, besonders bei Wetter oder formalen Strukturen. Bei Eigennamen ist der Artikel oft weggelassen, im gesprochenen Deutsch aber regional auch gebraucht. Im Vergleich zu anderen Fällen ist der Nominativ meist nicht durch eine Präposition ausgelöst, sondern durch die Satzfunktion selbst.
| Idee | Beispiel | |
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Überblick
Der Nominativ markiert vor allem Subjekt und Prädikatsnomen und zeigt damit, wer handelt oder was jemand oder etwas ist. Seine Formen bei Artikeln, Pronomen und Adjektiven müssen sicher erkannt werden, weil sie in vielen Sätzen die Grundstruktur tragen. Für die weiteren Kasus ist diese Form die Ausgangsbasis, während Neutrum und Plural im Nominativ besonders leicht mit dem Akkusativ zusammenfallen.