Bestimmte Artikel in DeutschA1
Lerne Bestimmte Artikel (der, die, das) und ihre Verwendung im Deutschen. Mit klaren Beispielen und interaktiven Übungen zum Üben.
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Prerequisites
Orientierung
Bestimmte Artikel begleiten Nomen und machen ihre Form im Satz sichtbar. Sie zeigen Genus, Numerus und Kasus an und stehen in fester Beziehung zum Nomen, das sie bestimmen. Dadurch ordnen sie bekannte, konkrete oder bereits genannte Referenten ein und helfen, die Satzrolle schnell zu erkennen.
Nominativ
Im Nominativ steht der bestimmte Artikel vor dem Subjekt eines Satzes und zeigt die Grundform des Nomens. Die Formen lauten der für maskulin, die für feminin und singular sowie die für plural, und das neutrale Nomen erhält im Singular das. Für die Einordnung des Kasus hilft auch Kasus Einführung und für die Grundbedeutung des Genus Genus der Substantive.
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Akkusativ
Im Akkusativ markiert der bestimmte Artikel das direkte Objekt, also das Nomen, auf das sich die Handlung richtet. Die maskuline Form wird zu den, während feminine, neutrale und plurale Formen im Singular und Plural bei der im Nominativ gleich bleiben. Diese Form ist besonders wichtig, wenn Verben ein direktes Objekt verlangen und wenn der Artikel die Satzfunktion sichtbar machen soll.
| Idee | Beispiel | |
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Dativ
Im Dativ markiert der bestimmte Artikel das indirekte Objekt oder den Empfänger einer Handlung. Die maskuline und neutrale Form werden zu dem, die feminine Form wird zu der, und der Plural erhält die Form den. Der Dativ ist daher an der Artikelendung gut erkennbar und unterstützt Verben, die eine indirekte Ergänzung verlangen.
| Idee | Beispiel | |
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Genitiv
Im Genitiv zeigt der bestimmte Artikel Besitz, Zugehörigkeit oder engere Beziehung an. Die maskuline und neutrale Form werden zu des, die feminine Form bleibt der, und der Plural erscheint ebenfalls mit der Form der. In der gesprochenen Sprache wird der Genitiv oft durch von ersetzt, im geschriebenen Standard bleibt er jedoch wichtig und häufig bei festen Wendungen und formeller Sprache.
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Plural
Im Plural hat der bestimmte Artikel für alle drei Genera dieselbe Form die. Der Artikel trägt im Plural also keine Unterscheidung von maskulin, feminin oder neutral, sondern zeigt nur die Mehrzahl an. Deshalb muss das Genus bei pluralischen Formen aus dem Singular gelernt werden, während der Artikel die Zahl klar markiert.
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Kongruenz
Der bestimmte Artikel passt sich in Genus, Numerus und Kasus an das Nomen an. Diese Übereinstimmung heißt Kongruenz und verbindet Artikel und Nomen zu einer festen grammatischen Einheit. Auch das Adjektiv richtet sich nach dieser Form, weshalb Adjektivdeklination eng mit dem Artikel zusammenhängt und Unbestimmte Artikel das gleiche Prinzip in anderer Form zeigen.
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Position
Der bestimmte Artikel steht vor dem Nomen und bildet mit ihm eine feste Wortgruppe. Wenn ein Adjektiv dazukommt, folgt es der Artikelform und erhält seine Endung nach dieser Struktur. Dadurch ist die Reihenfolge des Nomens im Satz klar und die Form des Artikels steuert die Form des Adjektivs mit.
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Wechselpräpositionen
Bei Wechselpräpositionen wie in und an hängt der Artikel vom Kasus und damit von der Bedeutung der Bewegung oder Lage ab. Für die Richtung mit Ziel wird meist der Akkusativ verwendet, für die Lage der Dativ. So zeigt der Artikel zusammen mit der Präposition, ob etwas wohin oder wo steht; diese Verbindung knüpft direkt an Kasus Einführung an.
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Bestimmtheit
Bestimmte Artikel stehen bei bekannten, konkreten oder bereits erwähnten Referenten. Sie erscheinen außerdem häufig bei Superlativen und in fest eingeprägten Wortgruppen, weil die gemeinte Person oder Sache eindeutig ist. Bei Eigennamen, Tageszeiten und vielen geografischen Namen kann der Artikel ebenfalls fest dazugehören; in Süddeutschland und Österreich steht er regional auch vor Personennamen.
| Region | Word or Phrase | Regional Definition | Example | |
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| Der Artikel verweist auf eine bereits bekannte Person oder Sache. | ||||
| Der Artikel begleitet häufig den Superlativ bei eindeutigem Bezug. | ||||
| Bestimmte Tageszeiten treten oft mit Artikel auf. | ||||
| Einige geografische Namen verlangen den bestimmten Artikel. | ||||
| Vor Personennamen kann umgangssprachlich ein Artikel stehen. |
Formen lernen
Die Formen des bestimmten Artikels müssen zusammen mit Genus und Kasus des Nomens gelernt werden, weil die Endung die grammatische Funktion sichtbar macht. Im Singular unterscheiden sich die Formen deutlich, im Plural wird die Unterscheidung des Genus aufgehoben. Bei festen Wendungen, bei Ländernamen und bei Fällen mit von statt Genitiv bleibt die jeweilige Artikelwahl Teil des Wortgebrauchs und muss als Standardform gespeichert werden.