Indefinitadjektive in DeutschA2
Lerne die Indefinitadjektive im Deutschen: Verwendung, richtige Endungen nach unbestimmten Artikeln und Beispiele im Alltag. Jetzt üben!
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Prerequisites
Überblick
Indefinitadjektive begleiten ein Nomen und machen dessen Menge, Verteilung oder Unbestimmtheit genauer. Sie stehen wie andere Adjektive vor dem Nomen und passen sich in vielen Fällen an die grammatische Umgebung an. Anders als Indefinitpronomen ersetzen sie das Nomen nicht, sondern beziehen sich auf ein vorhandenes Nomen im Satz.
Wortarten
Zu den typischen Indefinitadjektiven gehören jeder, mancher, einige, mehrere, sämtliche, viele, wenige und kein. Formen wie etliche oder jederlei kommen ebenfalls vor, teils regional oder stilistisch begrenzt. Diese Wörter stehen mit einem Nomen und wirken wie Begleiter, nicht wie selbständige Ersatzwörter.
| Idee | Beispiel | |
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Formen
Nach ein, kein und Possessivadjektiven erscheinen Adjektive meist mit starken Endungen, etwa in ein guter Mann oder meine neue Tasche. Nach deklinierten Determinierern wie jeder oder mancher steht das Adjektiv schwach, wie in jeder gute Schüler. Die Form des Adjektivs hängt also davon ab, ob der Begleiter die grammatische Markierung schon trägt, wie auch in Adjektivdeklination sichtbar wird.
| Idee | Beispiel | |
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Stellung
Indefinitadjektive stehen attributiv vor dem Nomen und bilden mit ihm eine Nominalgruppe. Prädikativ können Formen ohne Endung erscheinen, wenn sie das Prädikat bilden und nicht vor einem Nomen stehen. Die Stellung ist damit eng mit der Funktion verbunden: Begleiter vor dem Nomen, Aussagewort nach dem Verb.
| Idee | Beispiel | |
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Bedeutung
Jeder und alle unterscheiden sich in der Zahl und im Blick auf die Gruppe: jeder hebt das Einzelne hervor, alle die Gesamtheit. Kein fungiert als Indefinitadjektiv der Negation und steht oft in Alltagssätzen wie Ich habe keine Zeit. Regionale und umgangssprachliche Varianten wie etliche können ähnliche Mengenbereiche ausdrücken, gehören aber nicht überall zum gleichen Standard. Wörter wie etwas und nichts stehen oft als Pronomen; mit Adjektiv können sie jedoch nominalisiert werden, wie in etwas Gutes oder nichts Neues, dann großgeschrieben und mit einem Adjektiv im Neutrum kombiniert.
| Idee | Beispiel | |
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Einordnung
Indefinitadjektive stehen zwischen Artikelwörtern und Adjektivformen und sind wichtig für die Verbindung von Bedeutung und Deklination. Wer sie sicher erkennt, versteht leichter die Unterschiede zu Indefinitpronomen, Demonstrativadjektiven und Possessivadjektiven. Für weitere Strukturen sind sie eine Grundlage, besonders für die Unbestimmte Artikel und für Formen im Bereich Indefinitpronomen.