Indefinitadjektive
Lerne Indefinitadjektive im Deutschen zu erkennen und richtig vor Nomen zu verwenden.
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Grundidee
Indefinitadjektive stehen vor einem Nomen und geben eine ungenaue Menge, Auswahl oder Beschaffenheit an. Sie bezeichnen keine feste Zahl und keinen bestimmten Gegenstand. Dazu gehören zum Beispiel Wörter wie einige, manche, mehrere, wenige, alle oder sämtliche. Welche Wörter genau als Indefinitadjektive gelten, ist im Deutschen nicht immer völlig eindeutig und hängt oft von ihrer Funktion im Satz ab.
Abgrenzung
Ein Indefinitadjektiv begleitet ein Nomen. Wenn ein ähnliches Wort allein steht und das Nomen ersetzt, spricht man oft von einem Indefinitpronomen. Manche Wörter können je nach Satzkontext beide Funktionen haben. Zahlwörter mit genauer Zahl gehören normalerweise nicht zu den Indefinitadjektiven, ungenaue Mengenangaben aber oft schon.
Häufige Wörter
Viele Indefinitadjektive beschreiben Menge, Auswahl oder Verteilung. Einige beziehen sich auf eine kleine oder größere Anzahl, andere auf die Gesamtheit. Nicht jedes Wort passt in jeden Kontext, weil Bedeutung und Stil leicht unterschiedlich sein können.
Stellung
Indefinitadjektive stehen im Normalfall vor dem Nomen innerhalb der Nomengruppe. Sie können allein vor dem Nomen stehen oder mit anderen Begleitern zusammen auftreten. Ihre genaue Position hängt davon ab, ob noch ein Artikel oder ein anderes Begleitwort vorhanden ist. Nicht jede Kombination ist mit jedem Wort gleich üblich.
Anpassung
Indefinitadjektive passen sich oft an Kasus, Genus und Numerus der Nomengruppe an. Die Form hängt auch davon ab, ob ein Artikel vorhanden ist und welche Endung dieser schon zeigt. Bei manchen Wörtern ist die Beugung regelmäßig, bei anderen sind nicht alle Formen gleich gebräuchlich. Für das Erkennen im Satz ist wichtig, dass die Form Informationen über die Nomengruppe tragen kann.
Was du kannst
Du kannst jetzt Indefinitadjektive im Satz erkennen und von ähnlichen Formen im Grundsatz unterscheiden. Du verstehst, dass sie vor einem Nomen stehen und eine ungenaue Menge, Auswahl oder Gesamtheit ausdrücken. Du kannst ihre Stellung in der Nomengruppe einordnen und weißt, dass ihre Form sich nach Kasus, Genus und Numerus richten kann. Du weißt auch, dass die Grenze zu Indefinitpronomen und anderen Mengenangaben im Deutschen nicht immer völlig fest ist.