Substantivierungen in DeutschB1
Lerne, wie Verben zu Substantivierungen werden, wann sie sinnvoll sind und wie du sie richtig bildest. Übe mit Praxisbeispielen.
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Prerequisites
Überblick
Substantivierungen machen aus Verben, Adjektiven und Partizipien Nomen. Sie tragen dann Artikel, werden großgeschrieben und können im Satz die gleichen Funktionen übernehmen wie andere Substantive. Häufig bezeichnen sie Tätigkeiten, Zustände, Ergebnisse oder abstrakte Eigenschaften.
Infinitive
Nominalisierte Infinitive werden aus dem Verb gebildet und meist im Neutrum verwendet. Sie erscheinen mit Artikel und werden dekliniert, wie Substantive es tun. Ohne Artikel wirken sie in Überschriften oder festen Stilen möglich, im normalen Satz steht jedoch meist eine substantivische Form mit klarer Funktion.
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Partizipien
Nominalisierte Partizipien entstehen aus dem Partizip und funktionieren wie Nomen. Sie bezeichnen oft etwas bereits Geschehenes, Gefundenes oder Geschriebenes und werden mit Artikel, Genus, Numerus und Kasus flektiert. Die Großschreibung zeigt die substantivische Verwendung an.
| Idee | Beispiel | |
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Adjektive
Nominalisierte Adjektive werden ebenfalls großgeschrieben und verhalten sich wie Substantive. Sie brauchen meist einen Artikel oder ein anderes Begleiterwort, und sie werden nach Genus, Numerus und Kasus dekliniert. Häufig bezeichnen sie Personen oder Eigenschaften wie das Gute oder die Guten.
| Idee | Beispiel | |
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Bildung
Die Bildung folgt oft einer einfachen Regel: Ein Verb oder Adjektiv wird in der Schreibung groß und erhält dadurch Nomenfunktion. Viele solcher Formen kommen ohne zusätzliches Suffix aus, anders als Ableitungen mit festen Endungen wie -ung, -nis oder -heit. Wer zwischen Verb und Substantiv unterschieden will, achtet daher auf Form, Artikel und Satzfunktion.
| Idee | Beispiel | |
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Satzstellung
Ein nominalisierter Infinitiv oder ein nominalisiertes Adjektiv steht im Satz an der Position eines Nomens und nicht wie ein Verb oder Adjektiv in seiner Grundfunktion. Daher richtet sich seine Form nach Artikel und Kasus, nicht nach einer Person oder einem Verbtempus. In der Umgangssprache werden solche Formen oft gemieden, weil sie schriftsprachlich und formell klingen.
| Idee | Beispiel | |
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Stil und Region
In Überschriften und Headlines erscheinen nominalisierte Infinitive manchmal groß und ohne Artikel, weil der Stil knapp und verdichtet ist. In einigen regionalen Varianten, etwa im Schweizerdeutschen, können Substantivierungen anders verteilt oder bevorzugt werden als im Standarddeutsch. Für sicheres Schreiben bleibt die Form mit Artikel und Großschreibung im Standardsatz die zuverlässigste Wahl.
| Region | Word or Phrase | Regional Definition | Example | |
|---|---|---|---|---|
| Die substantivierte Form steht meist mit Artikel und klarer Nomenfunktion. | ||||
| Die Form erscheint knapp und oft ohne Artikel. | ||||
| Substantivierungen können regional anders üblich sein als im Standarddeutsch. |
Zusammenfassung
Substantivierungen verwandeln Verben, Adjektive und Partizipien in Nomen und machen sie großschreibpflichtig. Dann gelten Artikel, Genus, Numerus und Kasus wie bei anderen Substantiven, und die Bedeutung liegt oft in einer Tätigkeit, einem Ergebnis oder einer abstrakten Eigenschaft. Wer Form und Funktion sicher liest, erkennt sofort, ob eine Form noch verbal oder schon substantivisch gebraucht ist.