Reflexivpronomen
Übe Reflexivpronomen im Deutschen und lerne, sich, mich, dich und mehr sicher im Satz zu verwenden.
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Bedeutung
Reflexivpronomen zeigen, dass eine Handlung auf das Subjekt zurückgeht. Das Subjekt und die Person im Pronomen sind also gleich. Bei manchen Verben ist der reflexive Gebrauch fest, bei anderen Verben hängt er vom Kontext und von der Bedeutung ab. Darum gibt es im Deutschen klare Muster, aber nicht immer nur eine einzige absolute Regel.
Formen
Im Deutschen richten sich Reflexivpronomen nach der Person des Subjekts. In der 1. und 2. Person sind die Formen anders als beim Personalpronomen. In der 3. Person Singular und Plural sowie bei der Höflichkeitsform steht sich.
Personalpronomen
Reflexivpronomen und Personalpronomen sind nicht dasselbe. Das Reflexivpronomen zeigt die Rückbeziehung auf das Subjekt. Das Personalpronomen bezeichnet dagegen eine Person oder Sache als eigenes Satzglied und zeigt nicht automatisch eine Rückbeziehung.
Satzstellung
Im einfachen Aussagesatz steht das Reflexivpronomen meist nach dem konjugierten Verb. Es steht also im Mittelfeld des Satzes. Mit einem anderen Objekt kann die Reihenfolge je nach Satzbau variieren, aber in einfachen Sätzen ist die Stellung oft früh und direkt nach dem Verb.
Mit Verben
Viele Verben werden im Alltag reflexiv verwendet. Bei einigen Verben gehört das Reflexivpronomen fest zum Verb. Bei anderen Verben ist eine reflexive oder nicht reflexive Form möglich, und die Bedeutung kann sich dabei ändern oder nur leicht verschieben.
Akkusativ
Viele reflexive Verben stehen mit einem Reflexivpronomen im Akkusativ. Das ist besonders typisch, wenn kein weiteres Objekt im Satz steht. In einfachen Sätzen ist das die häufigste Form bei alltäglichen reflexiven Verben.
Dativ
Manche reflexive Konstruktionen haben zusätzlich ein eigenes Objekt. Dann steht das Reflexivpronomen oft im Dativ, während das andere Objekt im Akkusativ steht. Diese Struktur zeigt, dass die Handlung zwar auf das Subjekt bezogen ist, aber noch eine weitere Sache direkt betroffen ist.
Was jetzt geht
Du kannst jetzt Reflexivpronomen in einfachen deutschen Sätzen erkennen und ihre Grundfunktion verstehen. Du kennst die Formen für verschiedene Personen und den Unterschied zu Personalpronomen. Du kannst auch die häufige Stellung im Aussagesatz sowie den Grundunterschied zwischen Akkusativ und Dativ in reflexiven Konstruktionen einordnen. Außerdem weißt du, dass der reflexive Gebrauch bei manchen Verben fest ist, während es bei anderen Verben Variation im Gebrauch gibt.