Futur I
Lerne das Futur I im Deutschen zu bilden und korrekt für Zukunft, Absichten und Vorhersagen zu verwenden.
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Überblick
Das Futur I spricht über Zukünftiges. Es wird für Vorhersagen, Absichten, Versprechen und Ankündigungen verwendet. Im Deutschen nutzt man für die Zukunft aber oft auch das Präsens, besonders wenn eine Zeitangabe die Zukunft schon klar zeigt. Futur I ist deshalb möglich, aber nicht immer nötig.
Bildung
Das Futur I bildet man mit dem konjugierten Verb werden und dem Infinitiv. Werden steht im Satz an der üblichen Position des finiten Verbs. Der Infinitiv steht am Satzende.
Infinitiv
Nach werden steht der Infinitiv des Vollverbs. Das gilt für regelmäßige und starke Verben gleich. Für das Futur I braucht man also vor allem die richtige Form von werden und den Infinitiv des Verbs.
Verwendung
Das Futur I zeigt oft eine Aussage über die Zukunft. Es passt bei Vorhersagen, bei festen Absichten und bei Versprechen oder Ankündigungen. In vielen Sätzen klingt es etwas formeller oder betonter als das Präsens mit Zukunftsbedeutung.
Zeitangaben
Zeitangaben machen die Zukunft oft deutlich. Dazu gehören Wörter wie morgen, bald oder nächstes Jahr. Mit solchen Angaben sind Präsens und Futur I beide möglich, je nach Stil und Betonung.
Trennbare Verben
Auch bei trennbaren Verben steht im Futur I am Ende der ganze Infinitiv. Die Vorsilbe wird dann nicht abgetrennt. So bleibt die Form nach werden einfach der normale Infinitiv.
Modalverben
Mit Modalverben steht im Futur I am Satzende meist ein doppelter Infinitiv. Dann kommen der Infinitiv des Vollverbs und der Infinitiv des Modalverbs. Diese Form ist korrekt, wirkt im Alltag aber oft schwerer als ein Präsenssatz.
Präsens oder Futur
Für zukünftige Aussagen sind im Deutschen oft zwei Formen möglich. Das Präsens ist sehr häufig, besonders mit klarer Zeitangabe oder im Alltag. Das Futur I setzt die Zukunft stärker in den Vordergrund und passt gut zu Vorhersagen, Versprechen und Ankündigungen. Du kannst jetzt das Futur I bilden und seine typische Verwendung von der Zukunft im Präsens unterscheiden.