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Adjektivdeklination

🇩🇪Deutsch

Lerne die Adjektivdeklination im Deutschen und passe Adjektive sicher an Artikel, Kasus, Genus und Numerus an.

Die Endung eines Adjektivs zeigt zusammen mit dem Artikel Genus, Numerus und Kasus. Das Adjektiv steht vor dem Nomen und passt sich an die Form der Nominalgruppe an. Welche Endung kommt, hängt vor allem vom Artikeltyp ab. In festen Wendungen und in einzelnen stilistischen Varianten gibt es manchmal schwankenden Gebrauch.

Für die Adjektivendung sind drei grammatische Signale wichtig: Kasus, Genus und Numerus. Dazu kommt der Artikeltyp: bestimmter Artikel, unbestimmter Artikel oder kein Artikel. Die Endung zeigt oft genau die Information, die der Artikel nicht klar zeigt.

Regel
Der Kasus steuert die Endung mit: Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv haben oft verschiedene Formen 📚.
Das Genus wirkt im Singular: maskulin, feminin und neutrum bekommen nicht immer dieselbe Endung 🎨.
Der Numerus ist wichtig, weil der Plural eigene Muster hat 👥.
Der Artikeltyp entscheidet, ob das Adjektiv starke, schwache oder gemischte Endungen trägt 🧩.

Die schwache Deklination steht nach einem bestimmten Artikel. Der Artikel zeigt hier meist schon Kasus, Genus und Numerus deutlich. Darum ist die Adjektivendung oft -e oder -en.

Regel
Nach der, die, das steht im Nominativ Singular meist die Endung -e 🌿.
Nach der, die, das steht im Akkusativ Singular bei feminin und neutrum meist auch -e 🌿.
In vielen anderen Formen nach bestimmtem Artikel steht -en 🔹.
Im Plural nach bestimmtem Artikel steht das Adjektiv in allen Kasus auf -en 👥.

Die starke Deklination steht meist ohne Artikel. Dann trägt das Adjektiv selbst die wichtigste Information für Kasus, Genus und Numerus. Darum sind die Endungen hier am deutlichsten.

KasusMaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativ-er-e-es-e
Akkusativ-en-e-es-e
Dativ-em-er-em-en
Genitiv-en-er-en-er

Die gemischte Deklination steht nach einem unbestimmten Artikel und ähnlichen Wörtern. Dazu gehören ein, kein und Possessivartikel wie mein oder unser. Wo der Artikel die Form nicht klar zeigt, bekommt das Adjektiv eine starke Endung; sonst bekommt es meist eine schwache Endung.

KasusMaskulinFemininNeutrumPlural
Nominativ-er-e-es-en
Akkusativ-en-e-es-en
Dativ-en-en-en-en
Genitiv-en-en-en-en

Ohne Artikel benutzt man die starke Deklination. Das gilt auch nach Wörtern wie etwas, mehr, wenig oder viel, wenn kein anderer Artikel die Form markiert. Im Alltag sind manche Wendungen fest, deshalb klingt nicht jede theoretisch mögliche Form gleich üblich.

Regel
Ohne Artikel zeigt das Adjektiv die Kasusinformation selbst und nimmt deshalb starke Endungen an 🧭.
Nach Mengenwörtern ohne klaren Artikelgebrauch steht oft ebenfalls die starke Deklination ⚖️.
Bei festen Verbindungen kann der übliche Gebrauch stilistisch gebunden sein, auch wenn die Form grammatisch erklärbar ist 🗣️.

Der Kasus verändert die Endung systematisch. Im Dativ steht sehr oft -en, besonders nach Artikelwörtern. Im Genitiv Singular sind Formen auf -en oder -er wichtig; bei einzelnen festen Wendungen gibt es aber seltene oder ältere Varianten.

Regel
Im Nominativ zeigt das Adjektiv oft die Grundform der Deklination des jeweiligen Musters 🧱.
Im Akkusativ maskulin ändert sich die Form häufig deutlich, besonders bei starker und gemischter Deklination 🔄.
Im Dativ sind Endungen auf -en sehr häufig, vor allem mit Artikelwörtern 📍.
Im Genitiv bleiben starke Unterschiede zwischen stark, schwach und gemischt sichtbar, auch wenn einige Formen im Alltag seltener sind 📘.

Du kannst jetzt Adjektive in einer Nominalgruppe nach Kasus, Genus und Numerus anpassen. Du kannst starke, schwache und gemischte Deklination unterscheiden und den Artikeltyp als Signal benutzen. Du kannst auch erkennen, dass es in festen Wendungen und bei einzelnen stilistischen Formen gelegentlich schwankenden Gebrauch gibt.

All content was written by our AI and may contain a few mistakes. Última atualização: Sat Mar 21, 2026, 2:01 AM